Die Makuladegeneration

im Licht der Orthomolekular- und Ernährungsmedizin

Angesichts der Tatsache, dass mittlerweile jeder dritte Deutsche über 60 Jahre von der Makuladegeneration betroffen ist und man vor allem prophylaktisch aber auch therapiebegleitend  sehr viel selbst dazu beitragen kann, den Zustand zu stabilisieren, möchte ich auf diese Erkrankung auch etwas detaillierter eingehen.

Das Auge ist ein sehr wichtiges Organ, das zugleich einer besonderen Belastung über UV-Licht ausgesetzt ist. Dieses trifft auf die Sinneszellen, ohne dass eine schützende Hautschicht darüber liegt. UV-Licht führt zu verstärktem Anfall freier Radikale, die alle Strukturen in unseren Zellen angreifen und schädigen können. Deshalb besteht im Auge ein erhöhter Bedarf an Antioxidantien, die diese Schäden verhindern oder reduzieren können. Dazu gehören das Vitamin C, welches im Auge in sehr hoher Konzentration angereichert wird, aber auch das Lutein und Zeaxanthin, die in Pflanzen gebildet werden um sich vor der UV-Strahlung zu schützen und die unser Körper vor allem in der Netzhautmitte anreichert. 
Es sind aber auch viele andere Substanzen dafür zuständig, das Gewebe vor freien Radikalen zu schützen und entstandene Schäden wieder zu reparieren. Wenn das Gleichgewicht zwischen entstanden Schäden und deren Reparatur  über einen längeren Zeitraum nicht eingehalten werden kann, kommt es zu den Schäden der Makuladegeneration: