Liebe Freunde, Bekannte und alle Interessierten,

schon lange wollte ich einmal zu Papier bringen, wie man die Auswirkungen einer viralen Infektion abmildern kann, so dass man im günstigsten Fall gar nicht krank wird und nur einige Zeit etwas müder ist als sonst. Insbesondere in Bezug auf das Corona-Virus ist es gut zu wissen, dass man auch diesem Virus nicht hilflos ausgeliefert ist. 

Unten aufgeführt sind allgemeine Informationen, die jedem helfen können. Bei bestehenden Vorerkrankungen oder längerer Medikamenten-Einnahme können jedoch ganz spezielle Defizite entstanden sein, die sich später, zum Beispiel im Falle einer Infektion, auswirken können. Auch Hobby-Leistungssportler, die oft nicht fachgerecht betreut werden, sind anfälliger für Infektionskrankheiten. Wer möchte, kann mich gerne für eine kurze Beratung kontaktieren.

Ich hoffe, dass Euch die folgenden Informationen nützen.                                       Passt auf Euch auf.                                                                          

Eure Natascha Graf


P.S.: Für  weitergehend Interessierte möchte ich auf folgende orthomolekularmedizinische Seite verweisen, auf der Andrew Saul aus aktuellem Anlass Ende Januar eine Zusammenfassung über die Vitamin-C-Hochdosis-Therapie verfasst hat, inclusive Beschreibungen früherer Epidemien: http://orthomolecular.org/resources/omns/v16n06.shtml (bitte beachten Sie auch: Orthomolekularmedizin ist keine Impfgegner-Medizin. Es wird auf dieser Seite lediglich darauf hingewiesen, dass wir nicht die Zeit haben, um auf Impfstoffe zu warten, sondern in der akuten Epidemie jetzt gleich handeln müssen und können!)

Im Gegensatz zu Saul, wurde bei unserer Ausbildung, bei der österreichischen Gesellschaft für Orthomolekkularmedizin, die Wirkung des Zinks in höherer Dosierung empfohlen, wie unten beschrieben.

Diese Informationen sind kein Ersatz für die üblichen Vorsorgemaßnahmen, sondern eine Ergänzung. Über die aktuellen Empfehlungen zum Corona-Virus informieren Sie sich bitte in der Tagespresse.
Aus Rücksicht auf die behandelnden Ärzte, insbesondere Augen- und HNO-Ärzte, die sich bei der Untersuchung der Patienten durch die räumliche Nähe zum Gesicht besonders leicht infizieren können, würde ich Sie bitten, wenn sich das Virus weiter ausbreitet, zur Untersuchung einen Mundschutz zu tragen, oder ein Tuch vor den Mund zu halten, auch wenn Sie selbst noch keine Symptome haben, denn auch dann könnten Sie schon ansteckend sein. Leider schützt ein Mundschutz nur dann vor Infektion, wenn man ihn seitlich anklebt. Die Luft geht nämlich immer den Weg des geringsten Widerstandes, so dass die virenhaltigen Wassertropfen der Luft einfach mit dem Luftstrom durch Lücken im Mundschutz mit durchkommen und folglich eingeatmet werden. Der Mundschutz ist vor allem wichtig, um die virushaltigenWassertröpfchen eines Infizierten aufzufangen, damit diese nicht weiter durch die Luft schweben (gerne 2 Meter weit oder mehr).

Natürlich sollte jeder an allgemeine Maßnahmen denken, sich nicht zu sehr den Viren auszusetzen, in dem man die Hände wäscht, in die Armbeute niest, sich nicht unnötig in die Nähe von eventuell kranken Personen begibt, für ausreichenden Nachtschlaf und  ausreichende Bewegung an der frischen Luft sorgt, ausreichend trinkt, etc..
Wer Arginin einnimmt, sollte es bei vermehrter Virusbelastung weglassen, da es das Viruswachstum fördert.


Zusätzlich empfiehlt sich in einer Zeit erhöhter Infektionsgefahr, täglich 15 mg Zink einzunehmen (Tipps für Präparate hänge ich am Ende an). Sollte man definitiv wissen, dass man mit einem Erkrankten Kontakt hatte oder haben wird, kann man auch eine Zeit lang 2-3 x 15 mg Zink am Tag problemlos einnehmen.  Wenn man selbst schon leichte Symptome merkt, ist es sinnvoll, alle 3-5 Stunden eine Tablette einzunehmen, bis die Symptome abgeklungen sind. Bei stärkerem Krankheitsgefühl und leicht erhöhter Temperatur alle zwei Stunden. Alternativ kann man, wenn man den Viren akut ausgesetzt war, auch flüssiges ionisiertes Zink (4 Pipetten voll) 2 Minuten im Mund verteilen und dann schlucken. Sobald die Symptome weniger sind, kann man auch wieder weniger Zink einnehmen.

Warum Zink? Es legt sich um die Viren, so dass sie nicht mehr so leicht an der Schleimhaut andocken können. Außerdem braucht unser Immunsystem das Zink dringend, um seine Arbeit erledigen zu können. In unserer Nahrung kommt sehr wenig Zink vor, jedenfalls zu wenig für akute Fälle. Längsrillen an den Fingernägeln weisen auf einen Zinkmangel hin. Das Zink hat aber auch noch andere gute Effekte: Kalzium wird besser in die Knochen eingebaut, Alkohol und Ammoniak besser entgiftet und der Körper übersäuert weniger leicht (für die Docs: es ist Cofaktor der Carboanhydrase). Eine Überdosierung kommt bei dieser Einnahmeweise nicht vor und es entsteht auch kein Kupfermangel.
Übrigens sind Geruchs- und Geschmacksverlust auch Zeichen eines Zinkmangels. Das Zink verbraucht sich bei Virusinfekten. Vielleicht haben ja einige Corona-Fälle deshalb diese Symptome. Aber auch Säureblocker (Pantoprazol,  Omeprazol) haben diese Symptome als Nebenwirkung.

Zink sollte man nicht zeitgleich mit Magnesium einnehmen (sie bilden sonst schwer resorbierbare Komplexe) und auch nicht zeitgleich mit R-Alpha-Liponsäure (diese bindet Zink und andere Ionen, so dass sie nicht mehr verfügbar sind). Bei leerem Magen dürfte eine halbe Stunde Abstand reichen. Man nimmt beide sowieso besser nüchtern ein. Nüchtern heißt: Eine halbe Stunde vor dem Essen, oder zwei Stunden nach dem Essen.

 

Zusätzlich zum Zink sollte man unbedingt Vitamin C einnehmen. Es ist ein Allrounder bei Infekten. Viren und Bakterien hassen Vitamin C. Vitamin C stimuliert die Abwehrkräfte, fängt freie Radikale auf, die bei Infektionen entstehen und verhindert damit weitere Entzündung und Gewebezerstörung. Auch bei Stress jeglicher Art entstehen mehr freie Radikale, die das Vitamin C auffangen kann.

Vom Vitamin C sollte man täglich 3 Gramm einnehmen - als einfache Prophylaxe, um gesund zu bleiben. Tiere bilden, umgerechnet auf unsere Körpergröße, wenn sie gesund sind, 3 Gramm Vitamin C. Affen und der Mensch können das nicht mehr, aber die Gorillas essen täglich so viel Obst und Gemüse, dass sie auf 4,5 Gramm kommen. 100 g Zitrone enthalten nur 40 Milligramm Vitamin C, 100 g Paprika 140 mg…(man kann das nachschauen z.B. bei www.naehrwertrechner.de). Mit Essen alleine kommt man kaum auf 3 Gramm am Tag, zumal das Vitamin C sehr schnell unwirksam wird, auch wenn das Obst im Kühlschrank gelagert wird. Vitamin C in Getränken wird auch sehr schnell unwirksam, so dass in Flaschen, durch die Licht hindurch kommt, praktisch kein wirksames Vitamin C mehr enthalten ist, wenn man es kauft. Das Vitamin C oxidiert nämlich und müsste dann wiederum von einem stärkeren Antioxidans wieder regeneriert werden, welches unser Körper dazu wieder zur Verfügung stellen müsste.

Wenn man krank ist, braucht man leicht ein Vielfaches der Menge an Vitamin C. 

Woher weiß man nun, wieviel man braucht? Wenn es einen schon mit einem Infekt richtig erwischt hat, kann man jede Stunde ein Gramm Vitamin C einnehmen. Bei einer Lungenentzündung jede halbe oder viertel Stunde. Beim Corona-Virus wird ja gerne die Lunge angegriffen und die Patienten müssen beatmet werden. Nun, von Patienten mit COPD (chronisch obstruktiver Lungenerkrankung) weiß man, dass sie auf einmal gut durchatmen können, gibt man ihnen eine Infusion mit 30 Gramm Vitamin C, weil es sowohl die Keime in der Lunge angeht, als auch die Entzündung und die freien Radikale mindert.

Ob man selbst schon genug Vitamin C nimmt, oder schon mehr als nötig, sagt uns unser Körper: Solange man es verträgt ohne Bauchweh oder Durchfall zu bekommen, ist es nicht zu viel. Zeigen sich diese Symptome aber, sollte man um 20 % reduzieren. Keinesfalls braucht man sich Sorgen machen, dass man auf diese Weise das Vitamin C überdosiert. Es gibt auch keinen Gewöhnungseffekt. Kinder dosieren auch nach „Bauchgefühl“. (Präparate siehe unten).

 

Der Vitamin D-Spiegel sollte im Normbereich liegen. Die tägliche Erhaltungsdosis liegt bei 2000 IE.

Vitamin D hemmt Entzündungszytokine, die Phagozytoserate steigt (Keime werden schneller aufgefressen), die Aktivität lysosomaler Enzyme in den Makrophagen steigt (das Gefressene wird schneller abgebaut) und vieles mehr. Wer nicht weiß, ob sein Blutspiegel passt oder nicht, kann wie folgt vorgehen: Wenn man bisher kein Vitamin D eingenommen hat, sollte man zwei Wochen lang jeden Tag ein Kügelchen Dekristol® mit je 20.000 IE Vitamin D einnehmen, danach eines pro Woche. Wer bisher schon Vitamin D 1000 IE am Tag genommen hat, kann ohne Weiteres auf 2000 IE am Tag steigern. Im Winter bilden wir alle zu wenig Vitamin D, deshalb wird man damit nicht auf zu hohe Blutwerte kommen. Trotzdem sollte man bei Gelegenheit den Blutspiegel messen lassen.

 

Vitamin B-Komplex: Unser Stoffwechsel kann nur richtig funktionieren, wenn von allen nötigen Stoffen ausreichend vorhanden ist. Fehlt eine Substanz, kann eine ganze Stoffwechselkaskade blockiert sein. Deshalb ist es wichtig, zumindest in Zeiten verstärkter Belastung, auch von den B-Vitaminen genug einzunehmen. Sie sind wichtig für die Energiegewinnung, für das Immunsystem und auch dafür, freie Radikale wegzufangen (B12 gegen nitrosativen Stress). Die meisten B-Komplexe auf dem Markt enthalten nicht alle B-Vitamine, oder teilweise in sehr geringer Dosierung. Deshalb empfehle ich hier den B-Komplex forte von der Firma nature love: 1 Tablette am Tag zum Essen, aber auch dazwischen möglich. Eine Überdosierung entsteht dabei nicht.

Färbt sich der Urin gelb, hat man genügend Vitamin B2, denn das überflüssige wird ausgeschieden. Färbt er sich nicht gelb, hat man alles B2 gebraucht. 

 

Bekannt ist das ACC (Acetylcystein) zum Abhusten aus der Apotheke. Es ist sehr gut geeignet, um eines der stärksten körpereigenen Antioxidantien aufzubauen, das Glutathion. Dieses besteht aus drei Aminosäuren und Cystein ist eine davon. Oft fallen Infekte weniger stark aus, nimmt man 1-2x 300mg ACC zusätzlich. Dauerhaft oder zur Prophylaxe ist es nicht nötig, aber wenn ein Infekt anfängt, kann es gute Dienste leisten. Damit das Glutathion gut arbeiten kann, braucht es Selen. Da Selen in unseren Böden in Europa nicht vorkommt, haben wir fast alle einen Mangel.  Wer bisher kein Selen eingenommen hat, der kann anfangs mehr Nüsse essen, denn der Blutspiegel will ja aufgebaut werden. Wer gerne auf den eigenen Körper hört, der merkt vielleicht, dass die Nüsse anfangs sehr gut schmecken, dann aber weniger. Spätestens dann sollte man nur noch 2-3 Nüsse am Tag essen. Der Gehalt an Selen in den Paranüssen ist sehr schwankend, und zu viel Selen ist nicht gesund. Deshalb sollte man bei Gelegenheit den Blutspiegel im Vollblut bestimmen lassen. Spätestens dann, wenn die ausgeatmete Luft nach Knoblauch riecht, ohne dass man Knoblauch gegessen hat, hat man einen zu hohen Blutspiegel (dieser darf aber gerne bei 140 Mikrogramm pro Liter liegen). 
Was Selen so besonders macht: Es ist wichtig für eine normale Immunfunktion (in Selenmangelgebieten ist die Krebsrate höher), es steigert die Aktivität der weißen Blutkörperchen und stimuliert deren Bildung. Selen ist auch ein natürlicher Antagonist von Schwermetallen, wie Quecksilber, Cadmium und Blei und hilft, uns vor Strahlenschäden zu schützen. Es mindert Entzündungen und vieles mehr. 
Wer Paranüsse kauft, fördert den Erhalt des natürlichen Regenwaldes, denn diese kann man nicht in Plantagen züchten (siehe Dokus auf YouTube).


Wer den Viren besonders stark ausgesetzt ist oder schon infiziert ist, kann noch folgende Maßnahmen ergreifen:


Lysin 2 x täglich 2000 mg (=2 Gramm) hemmt die Vermehrung der Viren. Man sollte es nüchtern einnehmen, auch zusammen mit Zink möglich.

R-Alpha-Liponsäure 1-2 x täglich 300 mg. Ist auch eine körpereigene Substanz. Sie kann alle körpereigenen Antioxidantien regenerieren, sowohl in wässriger als auch in fettreicher (= Zellmembranen) Umgebung. Sie wirkt auch im Gehirn und hilft gleichzeitig Schwermetalle auszuleiten. Insbesondere bei Atembeschwerden empfiehlt sie sich. Man sollte sie aber nicht zeitgleich mit anderen Mineralstoffen wie Zink, Magnesium und Kalzium einnehmen, da sie diese sonst bindet und beide nicht mehr wirken können. Also am besten nüchtern. Und immer gut einen viertel Liter Wasser hinterher trinken, da sie brennt, wenn sie in der Speiseröhre hängen bleibt.

Über die Ernährung kann man auch sehr viel beeinflussen.
Bekannt ist ja die heilsame Wirkung von Zwiebeln,  Knoblauch, Ingwer, Kurkuma (mit etwas Pfeffer für die bessere Aufnahme), Honig sowie viel frischem Obst und Gemüse.
Ich möchte hier jedoch noch einige Informationen geben, die insbesondere bei schweren Verläufen einer Infektion hilfreich sein können. Zum Beispiel in Bezug auf die Lungenfunktion und die Nieren, die unter Corona besonders leiden.
Zum Beispiel ist es wichtig, dass das Blut den Sauerstoff gut transportieren kann. Dies geht nicht so gut, wenn man sich fettreich ernährt. Das Fett nimmt dem Sauerstoff und den Antioxidantien sozusagen den Platz im Blut weg. (Das Fett von Schweinefleisch ist am längsten, nämlich 24 Stunden nach dem Essen, noch im Blut nachweisbar). Fettarm bedeutet: Sehr wenig Fleisch und Fisch, eine Handvoll Nüsse, nicht mehr als eine Avocado am Tag, wenig Milchprodukte und wenn, dann die fettarmen. Am besten auch nichts Frittiertes und Gebratenes essen, wenn die Infektion akut ist, da diese Fette sehr ungesund sind und die Leber unnütz belasten. Nichts einzuwenden ist gegen geringe Mengen unerhitztes Olivenöl und etwas Butterfett oder Kokosfett, um z.B. Zwiebel zu dünsten.
Tierische Produkte enthalten mehr Arachidonsäure,  welche Entzündungen fördert (nicht so sehr viel in Milch und Joghurt, Tabellen im Internet).
Und in geräuchertem, gepökeltem Fleisch und altem Käse ist sehr viel Histamin, welches auch Entzündungen fördert.

Im Ärzteblatt wurde darauf hingewiesen, dass eine der möglichen Komplikationen bei der Corona-Infektion ein akutes  Nierenversagen ist. Die Nieren schützt man sehr gut, indem man nicht übermäßig viel Eiweiß zu sich nimmt, also nicht mehr als die üblichen Empfehlungen von 0,8 bis 1,2 mg/kgKG (letzteres bei Sportlern). Das heißt im Klartext: Keine Proteinshakes zusätzlich trinken. 

Eier würde ich auch weglassen, denn Viren werden im Labor auf Eiern gezüchtet, weil sie sich darauf besonders gut vermehren. Eiweiß bekommt man genug über Hülsenfrüchte und auch in grünem Gemüse ist Eiweiß enthalten. Auch ohne Eier nimmt man genug auf, um Antikörper bilden zu können.

Raffinierter Zucker und Weißmehlprodukte fördern Entzündungen und führen zur Übersäuerung des Körpers. Bei Übersäuerung des Gewebes können Nährstoffe weniger gut die Zellen (vor allem in den Gelenken) erreichen, und Abfallprodukte weniger gut abtransportiert werden. Die roten Blutkörperchen versteifen sich und können sich nicht mehr richtig durch die kleinsten Blutgefäße zwängen, so dass diese Gefäße verstopfen können und damit wird das Gewebe auch noch schlechter durchblutet. 

Bei akuter Erkrankung kann man zusätzlich den Körper entlasten, indem man Parfums, Raumsprays, Duftsteine und andere Chemikalien meidet, da sie das Immunsystem unnütz belasten. Insbesondere bei Atemnot bzw. Lungenbeteiligung und Leberschäden.

Nun zu den Präparaten, die nicht schon oben im Text ausreichend besprochen wurden:

Vitamin C:

Hier kann man ganz einfach das Ascorbinsäurepulver aus der Apotheke nehmen. Ein kleiner Messlöffel ist darin enthalten. Die entsprechende Menge von einem Gramm löst man in etwas Wasser auf und trinkt es am besten gleich aus. Denn wenn es feucht ist, wird das Vitamin C an Licht, Luft und Wärme sehr schnell unwirksam. Nicht jeder verträgt die Säure im Magen. Sie ist nicht stark, weniger stark als die natürliche Magensäure, aber man verträgt es unter Umständen besser, wenn es zu einer Mahlzeit genommen wird.

Ich nehme normalerweise ein anderes Vitamin C für die 3 Gramm Grundversorgung, wenn ich aber mehr brauche, weil ich krank bin, ergänze ich das Fehlende mit dem Ascorbinsäurepulver. 

 

Gut magenverträglich ist z.B. das Vitamin C 1000 gepuffert von der Firma pure encapsulations. Die meisten gepufferten C-Vitamine sind nur mit Kalzium gepuffert. Zu viel Kalzium sollte man aber nicht einnehmen (ist Stress für die Zellen, vermutlich erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen). Dieses Produkt ist deshalb so gut, weil es mit Kalzium, Magnesium und Kalium gepuffert ist. Diese können etwas den Mineralstoffverlust bei verstärktem Schwitzen ersetzen. Jede Kapsel enthält 500 mg Vitamin C. Da man es meistens nicht schafft, 6 Kapseln über den Tag zu verteilen, kann man entweder 3 x 2 Kapseln nehmen, oder auch nachts mal eine.

Wenn man mehr Vitamin C braucht, weil es einen schon mit einem Infekt erwischt hat, ist es vermutlich besser das Ascorbinsäurepulver zu nehmen. 

Sehr gut ist ein Ester-C-Vitamin zu nehmen, welches sehr gut aufgenommen werden soll und zusätzlich Bioflavonoide enthält. Das sind pflanzliche Antioxidantien.

 

Zink:

Für die Aufnahme von Zink bildet die Darmschleimhaut Picolinsäure. Deshalb macht es Sinn, das Zink gleich als Zinkpicolinat zu kaufen, denn so wird es am besten aufgenommen. Ein Produkt mit wenig unnötigen Beimengungen anderer Substanzen ist z.B. Zinkpicolinat 15 mg von vitamintrend.

Es sind kleine runde Tablettchen. Wenn es im Hals kratzt, kann man sie auch im Mund zergehen lassen und dort direkt bei den Viren etwas einwirken lassen, bevor man es schluckt. Es schmeckt aber scheußlich, wenn es auf der Zunge vergeht.

 

Für Kinder hat sich das Zinkpicolcinat von pure encapsulations bewährt. Es sind sehr kleine Kapseln, die Kinder leichter schlucken können. Sollten sie damit Probleme haben, kann man die Kapseln öffnen und in Apfelmus oder Sirup auflösen. Marmelade oder Joghurt waren bei Testkindern nicht geeignet. Von der Dosierung würde ich nach der Körpergröße gehen. Beispielsweise: Alle paar Tage mal 15 mg, wenn man prophylaktisch vorgehen will. Ansonsten bei leichtem Infekt eine am Tag, bei schwerem Infekt mit Fieber 2-3 Kapseln am Tag.

 

Wer lieber Tropfen mag, kann sich Ionic Zinc von good state kaufen. 10 Tropfen entsprechen 15 mg Zink.

 

Zink nicht zeitgleich mit Magnesium oder R-Alpha-Liponsäure einnehmen. Nüchtern wird es am besten resorbiert.

Bei den B-Vitaminen sollte man beim Kauf auf das enthaltenen B12 achten. Es gibt 4 Arten von B12 auf dem Markt. Das billigste ist wohl das Cyanocobalamin. Von diesem muss der Körper erst in mehreren Stoffwechselschritten das giftige Cyanid abspalten und entsorgen um dann die eigentlich gebrauchten Adenocobalamin und Methylcobalamin herzustellen. In guten Präparaten sind beide enthalten. Das vierte ist Hydroxycobalamin. Man findet es selten, es enthält zumindest keinen giftigen Teil.


Stand 5.4.2020