Über mich

Lebenslauf und  Erläuterung meiner speziellen Fachgebiete

Seit 1996 bin ich als Oberärztin/Fachärztin für Augenheilkunde an der Augenklinik Herzog Carl Theodor tätig mit dem Schwerpunkt Glaukom.
Da mir schon immer der Mensch als Ganzes wichtig war, war ich offen für alternative Heilmethoden, wie zum Beispiel Homöopathie und chinesische Medizin, in die ich in Kursen "hineingeschnuppert" habe. Einige Jahre später, nach Gründung einer Familie und eigenen Erfahrungen als Patient, führte mich mein Lebensweg zu anderen medizinischen Disziplinen, die mich mit großer Freude und Zufriedenheit erfüllen, so dass ich deren Ausbildung sehr erfolgreich abschließen konnte und auf diesem Gebiet auch weiter tätig sein möchte, um das Erlernte weiterzugeben.

Meine Ausbildung:

1985-1992 Studium an der Universität zu Köln mit Staatsexamen

                       Amerikanisches Staatsexamen (ECFMG, basic science 1989, clinical science 1991)

1993 Beginn der operativen Ausbildung 
            bei den Belegärzten Dr. Schmitz-Valckenberg und Dr. Brambring in Koblenz

1994 Approbation

1995 Promotion

1996 Wechsel zur Augenklinik Herzog Carl Theodor, Praxis Prof. Riedel und Prof. Heider

1997 Facharztanerkennung

           Teile der Ausbildung und Hospitationen in Australien, New York und Niederlanden

2004 Europäischer Facharzt (F.E.B.O)

            Belegärztin an der Augenklinik Herzog Carl Theodor in München

2018 Zertifikat: Fachberaterin für holistische Gesundheit der Akademie der Naturheilkunde (Schweiz)
2019 Diplom für Orthomolekularmedizin, anerkannt von der dt. und öst. Ärztekammer,
            bei der österreichischen Gesellschaft für Orthomolekularmedizin Wien
            unter der Leitung von Dr. med. Rainer Schroth
2019 Ernährungsmedizin nach dem Curriculum der Bundesärztekammer

Augenheilkunde

In der Augenheilkunde habe ich mich spezialisiert auf Erkrankungen der vorderen Augenabschnitte, insbesondere dem Glaukom. Obwohl ich hier vor allem chirurgisch tätig war, war ich immer bemüht, allen Augenbeschwerden der Patienten auf den Grund zu gehen, bin dabei aber immer wieder an Grenzen gestossen. Inzwischen hat sich, dank der u.g. Ausbildungen, ein neuer Horizont eröffnet, der sich aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen als sehr hilfreich erwiesen hat.


Holistische Gesundheit

Holistisch bedeutet ganzheitlich. Es geht vor allem darum, dass man eine Erkrankung nicht nur auf eine Art versucht zu therapieren. Dies ist besonders wichtig bei allen chronischen Erkrankungen. 
Ärzte und naturheilkundliche Kliniken wissen, dass mehrere Faktoren zur Gesundheit beitragen: Seelische Ausgeglichenheit, Ernährung, Bewegung, gesunder Nachtschlaf, eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen und gegebenenfalls Medikamente. 


Orthomolekularmedizin

Dieser Zungenbrecher geht auf den Nobelpreisträger Linus Pauling zurück. Der Chemiker definierte diese Medizin als "die Erhaltung guter Gesundheit und Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sind und für die Gesundheit erforderlich sind." 
Mit natürlichen Substanzen sind Mikronährstoffe wie: Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und zunehmend auch sekundäre Pflanzenstoffe gemeint. Zu einer korrekten orthomolekularen Behandlung gehört, dass man je nach Beschwerdebild und Anamnese bestimmte Blutwerte misst, entsprechende Mängel ausgleicht und dann zu gegebener Zeit, einige dieser Werte nochmals bestimmt. Ausdrücklich rate ich davon ab, auf eigene Faust Blutwerte der o.g. Substanzen selbst zu therapieren. Mikronährstoffe sind lange nicht so `gefährlich`, wie man immer wieder hören und lesen kann. Aber man kann doch auch einiges falsch machen, wenn man nicht die entsprechende Ausbildung hat.
Grundsätzlich ist mir wichtig, etwaige Mängel, soweit wie möglich, über die Ernährung auszugleichen. Falls dies nicht in ausreichend Maße möglich erscheint, greife ich auf Nahrungsergänzungsmittel zurück. Hierbei ist es von Vorteil, dass man in der Ausbildung zur Orthomolekularmedizin lernt, wie man die Produkte hinsichtlich der oft beigefügten Zusatzstoffe zu beurteilen hat.

Ziele der Orthomolekularmedizin sind (nach Uwe Gröber):

Vorbeugen ernährungsbedingter Erkrankungen,
und chronisch-degenerativer Erkrankungen,
Verbesserung des individuellen Gesundheitsstatus,
Optimierung der Pharmakotherapie (denn Medikamente lösen oft Nährstoffmängel aus), und 
Erhalt der Vitalität und Leistungsfähigkeit bis ins hohe Alter ("Anti-Aging").


Mitochondrienmedizin

Ist neben ganzheitlichem Ansatz auch orthomolekulare Behandlung. 
Mitochondrien sind kleine Organellen, die in fast jeder Körperzelle vorhanden sind und die bei vielen chronischen Erkrankungen geschwächt sind bzw. durch diese geschwächt werden. Sie sind zuständig für den größten Teil der Energiegewinnung unseres Körpers. Ohne diese Energie können sich unsere Muskeln nicht bewegen und die Nerven nicht mehr funktionieren u.v.m.. Geschwächte Mitochondrien kommen bei sehr vielen chronischen Erkrankungen vor.


Ernährungsmedizin

Schon die Ausbildung zum Fachberater für holistische Gesundheit lehrte, unabhängig von dogmatischen Ernährungskonzepten, auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen einzugehen. Anhand der speziellen Symptome wird mit dem Patienten ein individueller Plan erstellt, wie er über die Ernährung Einfluss auf seine Gesundheit nehmen kann. Mit der Ausbildung zum Ernährungsmediziner der Bundesärztekammer konnte ich mein Wissen auf diesem Gebiet noch vertiefen und abrunden . 


Psycho-Neuro-Immunologie

Dieses Fachgebiet beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen dem Nervensystem (inclusive der Psyche), dem Hormonsystem und dem Immunsystem. Es integriert ebenso Fachwissen zu Bewegung, Schlaf, Ernährung, Orthomolekularmedizin und vielen anderen Disziplinen. Unter anderem untersucht sie auch die Einflüsse von Musik und achtsamkeitsbasierten Interventionen (die aus den Praktiken von Gautama Buddha abgeleitet wurden) auf unseren Körper. Hier habe ich keine abgeschlossene Ausbildung vorzuweisen, aber das Studium der diesbezüglicher Bücher  sowie den Besuch der Fachtagung, die alle zwei Jahre abgehalten wird.


Mediale Medizin

Ich bin auch vertraut mit den Büchern und podcasts von Anthony William in der Originalversion und kann dessen Meinung auf Wunsch gerne in die Beratung mit einfließen lassen.



Ihre Mitarbeit

Es mag selbstverständlich sein, aber man kann Gesundheit in der Regel nicht in Form einer Tablette essen. Gerade wenn jemand an einer chronischen Erkrankung leidet, hat er das ja schon zur Genüge erfahren.
Ich stelle Ihnen mein Wissen zur Verfügung, gebe Anregungen und Tipps, wie Sie dieses in Ihren Alltag integrieren können. Die Umsetzung, der von Ihnen, als für Sie stimmig erachteten, Ratschläge, liegt allerdings in Ihren Händen. 
Viel Freude dabei!


Mein Dank 

geht an alle Patienten und Klienten, die sich schon vor Abschluss meiner zusätzlichen Ausbildungen vertrauensvoll in meine Betreuung begeben haben, so dass ich mit deren Hilfe noch mehr lernen und weitere Erfahrungen sammeln konnte, und deren positives Feedback mich darin bestärkt hat, diesen Weg weiter zu verfolgen.